Tennisclub
Geschichte
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Streifzug durch die Vereinsgeschichte………

 

Wie alles begann...

Die Gründung

bereits im Frühjahr 1984 bestand in Hainstadt eine begeisterte Gruppe von Tennisspielern, die den „weißen Sport“ in der örtlichen Tennishalle schon einige Zeit ausübte. Hier reifte auch der Gedanke eines eigenen Tennisvereins. Damit dachte man der Zeit voraus, dass Tennis einmal „Trendsport“ sein wird. Am Dienstag, dem 8. Mai 1984 lassen  die 21 Hainstadter ihrem Idealismus Taten folgen und treffen sich im Saal des Gasthauses „Zum Schwanen“ zur Gründungsversammlung des Tennis-Clubs Hainstadt e.V.

 

Ein neuer Verein war in Hainstadt geboren!

 

Die Eintragung des Tennisclubs Hainstadt e.V. in das Vereinsregister erfolgte am 16.07.1984. Herr Peter Cebulla leitete als 1. Vorstand den jungen Verein in den Anfangsjahren bis zum 31.12.1987. Danach übernahm Herr Manfred Gramlich bis zu seinem Ableben im Jahr 1995 das Amt des 1. Vorsitzenden des Tennisvereins e.V. Hainstadt. Unter seiner unermüdlichen Ägide und Tatendrang wuchs der Verein zunehmend, auch das heutige Clubhaus wurde gebaut. Sein Nachfolger wurde Herr Peter Bleifuß (damals Schriftführer), der über 15 Jahre lang als 1. Vorsitzender die Geschicke des Tennisclubs Hainstadt mit seiner Mannschaft erfolgreich und umsichtig leitete.

 

Seit 2010 ist Stan Cafuta der 1. Vorsitzende des Tennisclub Hainstadt. Wenn auch die Vorstandschaft in den 25 Jahren personelle Änderungen erfahren hat, gilt allen ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern, die sich von den Anfangsjahren bis heute in unterschiedlichen Funktionen für das Wohl und die positive Entwicklung unseres Vereins eingesetzt haben, an dieser Stelle allerherzlichster Dank und große Anerkennung für die geleistete Arbeit. Nach der Gründung hatte der Verein 33 Mitglieder, die dem Aufbau der Anlage und der Tennisplätze entgegen fieberten. Im Jubiläumsjahr 2009 hatte der Verein 111 Mitglieder.

Wie es weiterging…

Bauphasen

…die Tennisplätze

Um den Tennissport in Hainstadt auf feste Beine zu stellen, suchte die Gruppe nun nach geeignetem Gelände und wurde schließlich bei den Sportanlagen, Am Weisenstein 13, fündig. Man verhandelte und die erforderliche Baugenehmigung wurde erteilt. Nun ging es um die endgültige Zuteilung des beantragten Geländes für insgesamt zwei Tennisplätze. Parallel musste sich der Vorstand, um keine Zeit für die Beantragung der Zuschüsse beim Badischen Sportbund zu verlieren, bei den zu-ständigen Ämtern und Gremien bemühen, um die Voraussetzungen für eine finanzielle Sportförderung sicherzustellen. Der Badische Tennisverband e.V. unterstützte den neuen Verein ebenfalls in allen Fachfragen. Es wurde nochmal „Kassensturz“ gemacht, die Arbeitskräfte aktiviert und das „Wagnis“ konnte beginnen.

 

Hand in Hand ging diese Arbeit mit der Planung der beiden Tennisplätze. Eine riesige Kraftanstrengung begann im September 1985 mit den Erdarbeiten zum Neubau der Tennisplätze. Die Mitglieder leisteten in Eigenarbeit und vielen Arbeitsstunden Beachtliches. Allen war zu Beginn klar, dass jede Menge Arbeit erforderlich war, um auf einer eigenen Anlage dem Tennissport frönen zu können. Und dann war es nach finanziellen Kraftakten, Zuschüssen und Eigenleistungen im Mai 1987 endlich soweit! Die langersehnte Einweihung der modernen Tennisplätze mit Canada-Tenn-Belag erfolgte im Rahmen einer Feier vom 1. Mai bis 3. Mai 1987.

 

Bürgermeister Josef Frank, dem der Dank des 1. Vorsitzenden für die Unterstützung durch die Stadt Buchen galt, und Ortsvorsteher, Ewald Gramlich, überreichten feierlich den „Schlüssel“ für die beiden Tennisplätze.

Das Clubheim

Bald wurde auch ein Dach über dem Kopf gebraucht. In einer Übergangsphase erhielt der Tennisverein von der Stadt Buchen einen „Wohncontainer“, der den Mitgliedern in den Anfangsjahren zunächst als Umkleidekabine, aber auch als „Vereinsheim“ diente. Die sanitären Anlagen konnten bei der Spielvereinigung genutzt werden. Bald war aber klar, ein eigenes „Domizil“ muss her. Schon 1988 sprach man über den Bau eines eigenen Clubheims, doch aus finanziellen Gründen musste das Vorhaben noch zurückgestellt werden.

 

1991 wurde das Thema dann nochmals konkret in der Generalversammlung aufgenommen. Der Vorstand erhielt den Auftrag, alle not-wendigen Schritte zum Bauvorhaben einzuleiten. Am 10. November 1991 war es dann soweit! Die Stadt Buchen und das Landratsamt erteilten die Baugenehmigung.

 

Und so wurde in der Jahreshauptversammlung am 16.4.1992 nach Einsicht der durch Manfred Gramlich vorgelegten Pläne der Beschluss gefasst, mit dem Bau eines Clubheims zu beginnen. Bei der Abstimmung schloss sich die Mehrheit dem Optimismus der Vorstandsschaft an und stimmte dem Bau des langersehnten Clubhauses zu. Mittelzusagen des Sportbundes und der Stadt Buchen lagen vor, die Restfinanzierung wurde geklärt und von jedem aktiven Mitglied waren während des Bauvorhabens 50 Arbeitsstunden zu leisten.

 

 

 

 

Planung und Bau übernahm die Firma Gramlich in Hainstadt.

 

Am 13.10.1992 wurde mit den Arbeiten der Bodenplatte begonnen, im Januar 1993 trafen sich die fleißigen Helfer in der Montagehalle der Fa. Gramlich, um das Gebäude in Form von Holzfachwerkteilen zu erstellen. Die Fertigteile wurden am 18.03.1993 auf der Bodenplatte angebracht, am 02.04.1993 konnte schon das Richtfest gefeiert werden. Bis zur Einweihung im Mai 1994 hatten die Vereinsmitglieder über 3.500 Arbeitsstunden erbracht. Das Resultat war ein schmuckes Clubheim, das sich bis heute sehen lassen kann.

Weitere Investitionen

Und unsere Tennisanlage entwickelte sich zunehmend in den folgenden Jahren weiter. Neue Investitionen schlossen sich an, um das Clubgelände ansehnlich und funktionsfähig zu erhalten.

1997 – 2000

Zisternenbau und Abwasserentsorgung

 

Bereits 1993 wurde erstmals in der Generalversammlung über den Bau einer Regenwasserzisterne diskutiert, um die Wasserkosten für die Berieselungsanlage der Tennisplätze zu senken. 1997/1998 konnte der Gedanke dann in die Tat umgesetzt werden. Der Verein hatte sparsam gewirtschaftet und konnte diese Investition nun angehen. Langfristige Wassergeldersparnisse waren für die Zukunft sehr wichtig und unumgänglich. Im gleichen Jahr wurden auch die Hainstadter Clubheime/ Sportanlagen an die Abwasserver-sorgungsleitung angeschlossen. Das hatte auch für den TC anteilige Kosten zur Folge.

2002 – 2003

Bau eines 3. Tennisplatzes

Die Mitgliederzahlen waren mittlerweile ansehnlich gewachsen und so wurde in der Generalversammlung am 02.03.2002 der Beschluss gefasst, einen dritten Tennisplatz zu bauen, der auch bei der Austragung der Medenspiele vorteilhaft war. Am 12.08.2002 erteilte das Landratsamt dazu die Baugenehmigung. Nach einer Bauzeit von ca. neun Monaten in unermüdlicher Eigenregie der Mitglieder war der dritte Platz fertig. Am 20.09.2003 konnte Ortsvorsteher Bernd Rathmann unter strahlend blauem Himmel die feierliche Einweihung des 3. Tennisplatzes vornehmen und die kirchliche Weihe erfolgte durch Stadtpfarrer, Werner Bier.

Bauzeit:


Einweihung am 20.09.2009

 

Durch Eigenmittel und Eigenleistungen, großzügigen Spenden der Vereinsmitglieder und Zuschüssen der Stadt Buchen und des Badischen Sportbundes konnten alle diese „Bauabschnitte“ finanziell gestemmt werden.

2006 – 2007

Asphaltierung der Zufahrt / Anschluss Straße

 

In der Sitzung vom 26.04.2006 informierte der Vorsitzende, dass der Tennisclub die Option hat, im Zuge der Straßenasphaltierung der Gemeinde, ebenfalls die bisher nur mit Schotter versehene Zufahrt zum Clubheim zu asphaltieren. Am 03.06.2006 stimmten die Vereinsmitglieder in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung dieser Baumaßnahme zu. Damit hat das Tennisgelände eine erneute Aufwertung erfahren.